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Übergewicht und psychische Gesundheit bei Kindern
Übergewichtige Kinder haben ein deutlich höheres Risiko für Depressionen und Angststörungen – besonders, wenn sie aus sozial benachteiligten Familien stammen.
Auf entsprechende Studien weist die Stiftung Kindergesundheit hin und fordert daher ein Umdenken: Prävention müsse mehr als nur Ernährung und Bewegung umfassen. Auch die psychische Gesundheit gehöre in den Fokus.
Wissenschaftliche Studien dokumentieren ein verstärktes Auftreten von depressiven Symptomen, Angststörungen und Verhaltensauffälligkeiten. Besorgniserregend ist besonders der geschlechtsspezifische Aspekt: Während Mädchen im Teenageralter generell häufigen zu depressiven Symptomen neigen, zeigen die Forschungsdaten bei Jungen einen alarmierenden Zusammenhang mit Übergewicht. Übergewichtige 14-jährige Jungen haben ein fünffach erhöhtes Risiko, innerhalb von drei Jahren klinisch relevante depressive Symptome zu entwickeln, verglichen mit normalgewichtigen Altersgenossen.
Bei manchen übergewichtigen Kindern, insbesondere Jungen, können sich mit zunehmendem Alter zudem verstärkt aggressive Verhaltensweisen zeigen. Diese psychischen Belastungen bleiben oft bestehen, selbst wenn sich das Körpergewicht später normalisiert.
Maßnahmen gegen Übergewicht bei Kindern aus Familien mit niedrigem sozioökonomischem Status könnten wirksam dazu beitragen, die ungleiche Verteilung psychischer Probleme zu verringern. Ursächlich für diese Ungleichheit sind neben unausgewogener Ernährung auch eingeschränkte Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten und ein erhöhtes Stressniveau im familiären Umfeld.
Kinder können aus den unterschiedlichsten Gründen Hilfe benötigen. Ein entsprechender Versicherungsschutz kann zumindest für die finanzielle Absicherung sorgen. Wir beraten Sie dazu gerne.
