News
Versicherungsschutz für Waldbesitzer
Die Zahl der Waldbrände in Deutschland nimmt als Folge des Klimawandels zu. Während öffentlicher Wald meist nicht versichert ist, können private Waldbesitzer sich mit einer Waldbrandversicherung absichern.
Allein 2025 verbrannten in Deutschland bei 1.175 Waldbränden 2.626 Hektar Wald – mehr als das Dreifache des langjährigen Durchschnitts. Mit zunehmender Hitze und Trockenheit steigt das Risiko, dass aus kleinen Bränden Großbrände werden. Besonders betroffen sind Nadelholz-Monokulturen, deren Böden schneller austrocknen. Eine Waldbrandversicherung deckt für private Waldbesitzer Schäden durch Feuer, Blitz und Explosionen ab, einschließlich des bereits geschlagenen Holzes und von Weihnachtsbaumkulturen. Auch Lösch- und Abräumkosten werden übernommen.
Wer einen Waldbrand verursacht, sollte über eine private Haftpflichtversicherung verfügen, die – mit Ausnahme von Vorsatz – die entstandenen Schäden übernimmt. Grobe Fahrlässigkeit ist in der Regel mitversichert. Da knapp die Hälfte des deutschen Waldes in Privatbesitz ist, betrifft das Thema viele Waldbesitzer. Der Gesamtverband der Versicherer (GDV) empfiehlt, das eigene Risiko zu prüfen und gegebenenfalls eine passende Versicherung abzuschließen.
Für Verbraucher, die in der Nähe von Waldgebieten leben oder selbst Wald besitzen, ist es ratsam, sich über den Versicherungsschutz zu informieren. Zudem tragen richtiges Verhalten im Wald – wie das Vermeiden von offenem Feuer oder das Nichtbefahren von Waldwegen mit heißen Katalysatoren – dazu bei, das Brandrisiko zu minimieren.
