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E-Autos als Stromspeicher
Immer mehr Haushalte sehen in der Nutzung von E-Autos als Stromspeicher eine Möglichkeit, die Versorgungssicherheit zu erhöhen. Die Technologie könnte auch für Versicherer neue Fragen aufwerfen.
Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.002 Haushalten in Deutschland würden sich 77 Prozent bei einem Stromausfall sicherer fühlen, wenn sie ihr E-Auto als Stromspeicher nutzen könnten. 64 Prozent fänden es grundsätzlich praktisch, ein E-Auto als Stromspeicher einzusetzen, und 55 Prozent sagen, dass ein E-Auto für sie attraktiver wäre, wenn es diese Funktion biete. Bidirektionales Laden ermöglicht es, Strom nicht nur zu laden, sondern auch wieder abzugeben – etwa ins eigene Haus oder künftig ins Stromnetz.
Bisher ist das Thema jedoch erst etwa der Hälfte der Haushalte bekannt. 52 Prozent sehen in der Nutzung von E-Autos als Stromspeicher einen Beitrag zu einer sicheren Energieversorgung. 44 Prozent fordern, dass die Politik diese Technologie stärker fördern sollte. Aus Sicht des Bitkom könnte bidirektionales Laden die Netzstabilität erhöhen und Haushalte unabhängiger machen. Dafür seien jedoch passende regulatorische Rahmenbedingungen und eine schnellere Digitalisierung des Energiesystems notwendig.
Für Verbraucher könnte die Technologie nicht nur die Energiewende unterstützen, sondern auch neue Versicherungsbedarfe schaffen – etwa im Bereich der Haftpflicht oder Sachversicherung für die zusätzliche Nutzung der Fahrzeugbatterie.
