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Gesundheitskampagnen zu Hitze in Europa
Extreme Hitzeperioden nehmen in Europa zu. Eine aktuelle Studie zeigt, dass viele Kommunikationskampagnen zum Hitzeschutz nicht ausreichend getestet oder evaluiert werden.
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt hat elf europäische Kampagnen aus Deutschland, Frankreich, Griechenland und den Niederlanden analysiert. Das Ergebnis: Zwar orientieren sich die meisten Maßnahmen an bewährten Grundsätzen der Gesundheitskommunikation, doch nur wenige werden systematisch auf ihre Wirkung überprüft.
Die Studie betont, dass viele Kampagnen weiterhin auf angstbasierte Botschaften setzen und Zielgruppen wie ältere oder wohnungslose Menschen zu wenig berücksichtigen. Zudem fehlt es an europaweitem Austausch über wirksame Strategien. Die Forschenden fordern daher, Kommunikationsmaterialien künftig systematisch vorzutesten, ihre Wirkung zu evaluieren und eine europaweite Datenbank mit evidenzbasierten Materialien aufzubauen.
Die letzten Hitzewellen hatten bereits für viele Menschen gesundheitliche Folgen. Die richtige Absicherung kann zumindest finanzielle Folgen von gesundheitlichen Einschränkungen absichern. Extremwetterereignisse sorgen darüber hinaus für Schäden an Gebäuden oder Fahrzeugen. Auch hier beraten wir Sie gerne zum passenden Versicherungsschutz.
