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09.06.2026

Bildungsinnovationen für inklusive Berufsvorbereitung

Jährlich scheitert etwa 250.000 Jugendlichen der direkte Einstieg in die Berufsausbildung – besonders betroffen sind Schüler:innen mit Förderbedarf. 

Ein direkter Übergang von der Schule in die Berufsausbildung gelingt jährlich rund 250.000 Jugendlichen nicht. Besonders häufig betrifft dies Schüler:innen mit besonderem Förderbedarf, die stattdessen in das Übergangssystem wechseln, um sich dort gezielt auf die Ausbildungsplatzsuche vorzubereiten. Um die Inklusion in diesem Bereich zu stärken, haben Wissenschaftler:innen bereits zahlreiche Bildungsinnovationen entwickelt und erprobt. Doch oft scheitert die langfristige Integration dieser Ansätze in den Schulalltag. Das Projekt „Inklusion vor Ort“ (IvO) soll in den kommenden drei Jahren untersuchen, wie der Transfer von Bildungsinnovationen aus der Wissenschaft in die Praxis nachhaltiger gelingen kann. 

Eine gelungene inklusive Berufsvorbereitung kann langfristig die Chancen auf eine stabile Berufslaufbahn erhöhen und damit das Risiko von Berufsunfähigkeit oder langfristiger Arbeitslosigkeit verringern. Dies wirkt sich positiv auf die Beitragsgestaltung und Leistungsfähigkeit von Versicherungen aus, da präventive Maßnahmen die Inanspruchnahme von Leistungen reduzieren können.