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Verschiebung bei Absicherung von Lebensrisiken
Die Menschen in Deutschland sichern sich zunehmend gegen kurzfristige und konkrete Risiken ab, während die klassische Altersvorsorge an Bedeutung verliert.
Die Absicherung gegen Alltagsrisiken gewinnt in Deutschland an Bedeutung. Das belegt eine neue Auswertung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) des Statistischen Bundesamts. Der Versicherungsschutz bleibt zwar insgesamt stabil, doch es gibt deutliche Verschiebungen. Vor allem kurzfristige und konkrete Risiken werden heute umfassender abgesichert als noch vor einigen Jahren.
Besonders verbreitet ist die private Haftpflichtversicherung, die mit einem Anteil von rund 90 Prozent den höchsten Wert unter den freiwilligen Versicherungen erreicht. Auch Kfz-Versicherungen und Hausratversicherungen sind in fast jedem Haushalt zu finden. Auffällig ist, dass vor allem jüngere Haushalte zunehmend auf grundlegenden Versicherungsschutz setzen. Auch Rechtsschutzversicherungen gewinnen an Bedeutung: Mittlerweile ist fast jeder zweite Haushalt entsprechend abgesichert.
Gleichzeitig zeigt sich bei der Altersvorsorge ein gegenläufiger Trend. Kapitalbildende Lebensversicherungen verlieren an Bedeutung. Auch staatlich geförderte Produkte der privaten Altersvorsorge wie Riester- und Basis-Rentenversicherungen sind leicht rückläufig.
Als Gründe für den Rückgang werden starre Garantien, wenig Flexibilität und ein geändertes Zinsumfeld genannt. Stabil bleibt die private Rentenversicherung mit einem Anteil von rund 23 Prozent. Leichte Zuwächse gibt es bei der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Risikolebensversicherung.
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