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24.03.2026

Armutsbericht: Experten fordern mehr Investitionen in Bildung und sozialen Wohnraum

Um Armut in Deutschland wirksam zu bekämpfen, sind gezielte Investitionen in Bildung und sozialen Wohnraum notwendig. 

Das geht aus dem aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervor. Experten betonen zudem die Notwendigkeit, Sozialleistungen präziser zu gestalten – auch um die wachsende Belastung durch Wohnkosten abzufedern.

In einer Anhörung des Bundestagsausschusses für Arbeit und Soziales diskutierten Fachleute über die Ergebnisse des „Siebten Armuts- und Reichtumsberichts der Bundesregierung“. Einigkeit herrschte darin, dass die Passgenauigkeit von Sozialleistungen verbessert werden muss, um Armut nachhaltig zu reduzieren. Besonders die steigenden Wohnkosten belasten Haushalte und treiben viele in die Armutsfalle, selbst wenn deren Einkommen stabil bleibt.

Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung bei der Kinderarmut. Vor allem Alleinerziehende, Migrantenfamilien und Großfamilien sind betroffen. 30 Prozent der 15-Jährigen könnten nicht ausreichend lesen und schreiben, was auf ein strukturelles Bildungsproblem hinweist. 

Steigende Wohnkosten und eine unzureichende soziale Absicherung können schnell zu finanziellen Engpässen führen. Eine private Vorsorge kann hier eine wichtige Absicherung bieten – besonders für Familien und Alleinerziehende. Wir beraten Sie dazu gerne.