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13.03.2026

Hohe Rendite bei Investitionen in Bildung und Gesundheit

Öffentliche Ausgaben für Bildung und Gesundheit zahlen sich aus – nicht nur sozial, sondern auch ökonomisch. 

Laut einer Untersuchung des World Inequality Labs, an der auch das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim beteiligt war, führen höhere Ausgaben für Bildung und Gesundheit zu messbarem Produktivitätswachstum. Die Auswertung globaler Langzeitdaten belegt, dass der Effekt besonders groß ist, wenn es um öffentliche Bildung in ärmeren Ländern geht. Dort liegen die Renditen teils bei 15 bis 20 Prozent pro Jahr.

Für Verbraucher unterstreicht die Studie die Bedeutung von Bildung und Gesundheit nicht nur für die individuelle Lebensqualität, sondern auch für die wirtschaftliche Absicherung. Höhere Produktivität und bessere Qualifikationen führen langfristig zu stabileren Einkommen und damit zu einer besseren Grundlage für private Vorsorge und Versicherungen.