News
Bewegung und Schlaf halbieren das Risiko von Demenz und Schlaganfall
Regelmäßige Bewegung und ausreichend Schlaf senken das Risiko für Demenz und Schlaganfall um bis zu 57 Prozent – das zeigt eine aktuelle Großstudie. Selbst wer genetisch vorbelastet ist, kann sein Erkrankungsrisiko deutlich reduzieren.
Alzheimer und Schlaganfall gehören zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen in Deutschland, und ihre Fallzahlen steigen stetig. Doch eine aktuelle britische Studie mit fast einer halben Million Teilnehmenden belegt: Ein aktiver Lebensstil und ausreichend Schlaf können das persönliche Risiko deutlich senken – unabhängig von der genetischen Veranlagung.
Forscher analysierten Daten aus der „UK-Biobank“ und fanden heraus, dass bereits zwei von vier gesunden Lebensstilfaktoren – regelmäßige körperliche Aktivität, 7 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht, weniger als 6 Stunden Sitzzeit täglich und eine gute Muskelkraft – das Schlaganfallrisiko um 15 Prozent und das Demenzrisiko um 26 Prozent reduzieren. Wer alle vier Kriterien erfüllt, senkt sein Demenzrisiko sogar um 57 Prozent. Besonders bemerkenswert: Die Schutzwirkung gilt auch für Menschen mit einer Risiko-Genvariante.
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie betont, dass bereits moderate Bewegung wie 150 Minuten zügiges Gehen pro Woche oder 5.000 bis 7.500 Schritte täglich den kognitiven Abbau um bis zu 51 Prozent verlangsamen kann. Angesichts der erwarteten Zunahme von Demenz- und Schlaganfallfällen bis 2050 unterstreichen die Ergebnisse, wie wichtig Prävention durch einen gesunden Lebensstil ist – für jeden Einzelnen und für das Gesundheitssystem.
Krankheiten können die Lebensplanung schnell durcheinanderwirbeln. Gut, wenn man dann richtig abgesichert ist. Wir beraten Sie gerne zu diesem wichtigen Thema.
